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Oberösterreichs Gewässer unter Hitzedruck

Im Auftrag des Amtes der Oö. Landesregierung (Abteilung Wasserwirtschaft) führten wir eine Studie zur Langzeitentwicklung der Wassertemperaturen in oberösterreichischen Fließgewässern durch. Grundlage bildeten Messreihen von 61 Pegelstationen im Zeitraum 1984–2023.
Die Ergebnisse zeigen eine deutliche und beschleunigte Erwärmung der Fließgewässer. Seit 1984 ist die Wassertemperatur im Durchschnitt um rund 1,9 °C gestiegen. Besonders ausgeprägt ist der Temperaturanstieg im Alpenvorland und im Mühlviertel sowie in den meta- und hyporhithralen Gewässerregionen.
Prognosen weisen auf einen weiteren Anstieg der Wassertemperaturen um etwa 1,2 °C bis zum Jahr 2050 hin und verdeutlichen den zunehmenden Handlungsbedarf im Gewässermanagement. Die Ergebnisse zeigen, dass ohne gezielte Gegenmaßnahmen eine weitere Verschlechterung des temperaturökologischen Zustands der Fließgewässer zu erwarten ist.
Im Rahmen der Veröffentlichung der Studie fand eine Presskonferenz gemeinsam mit Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder sowie Vertreterinnen und Vertretern des Amts der Oö. Landesregierung statt.