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Starkregen und Bodenerosion – Herausforderung in der Klimakrise

Wind kommt auf, es beginnt zu regnen, aus den einzelnen Regentropfen wird ein Starkregenereignis wie man es selten zuvor gesehen hat, Boden fließt mit dem Wasser aus Ackerflächen, Straßen werden überflutet, die Kanalisation ist überlastet, Keller füllen sich, das blaue Blitzen der Feuerwehren erhellt die Nacht. Eine Situation wie sie vielerorts diesen Juni eingetreten ist. Ganz lokal, ganz plötzlich und immer häufiger betreffen uns Starkregen- und Hagelereignisse. Die nächsten Tage wird aufgeräumt und die Schäden an Gebäuden, Feldfrüchten und Infrastruktur werden beziffert.

Was jedoch nicht mit Zahlen hinterlegt werden kann – und damit oftmals weniger greifbar ist – sind die Schäden durch den Bodenverlust und die schnellstmögliche Ableitung des abgeschwemmten Materials in die Gewässer. Das feine Material verlegt dort die Sohle, Nährstoffe werden eingetragen und verändern das gesamte Ökosystem, Fische verenden in Teichen wegen des Sauerstoffmangels.

Das Büro blattfisch e.U. beschäftigt sich seit Jahren mit der Thematik. Gemeinsam mit Behördenstellen, der Boden-Wasser-Schutzberatung und Institutionen wie dem Umweltbundesamt, der Technischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur werden Maßnahmenkonzepte ausgearbeitet, um den Wasser- und Sedimentrückhalt in der Landschaft wieder zu stärken und die Gewässer resilienter gegenüber den negativen Auswirkungen der Klimakrise zu machen.

Gerne stehen wir auch Ihnen zur Verfügung, beispielsweise wenn es darum geht Abflusswege zu berechnen, Risikoflächen zu eruieren, Schadensgutachten zu verfassen oder Maßnahmen auszuarbeiten.