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Feinsediment- & Phosphorproblematik in oberösterreichischen Fließgewässern

Nach inzwischen einigen Jahren Erfahrung mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zeigt sich, dass es an einigen Flussabschnitten schwer werden wird, die Zielsetzung des „guten Zustandes“ der Gewässer zu erreichen. Ein wesentlicher Faktor für das Verfehlen der Zielerreichung sind Feinsediment- und assoziierte Nährstoffeinträge in die Gewässer, speziell in intensiv genutzten Kulturlandschaften. Diese führen zu Veränderungen in der Nährstoffsituation und beeinträchtigen den aquatischen Lebensraum in vielfacher Hinsicht.
Wir hatten nun die Gelegenheit unser Wissen diesbezüglich mit jenem der Expert*innen von der Technischen Universität Wien, von Umweltbundesamt und WPA Ingenieure, die ebenfalls bereits umfangreiche Studien zum Thema Erosion und Nährstoffeinträge durchgeführt haben, zusammenzuführen. Ergebnis ist ein Positionspapier des Amtes der Oö. Landesregierung, Abteilung wasserwirtschaftliche Planung, das HIER heruntergeladen werden kann. Es umfasst den aktuellen Stand der Problematik in Oberösterreich und eine Sammlung von Maßnahmenansätzen, speziell im Hinblick auf die Neuausrichtung der Agrarumweltmaßnahmen (ÖPUL) und des kommenden Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP).