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wir wünschen frohe weihnachten und einen guten rutsch ins jahr 2012! allen kollegen, auftraggebern und freunden möchten wir für die erfolgreiche und gute zusammenarbeit im abgelaufenen jahr danken!
um für das neue arbeitsjahr kräfte zu sammeln, bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 24.12.2011 bis 08.01.2012 geschlossen.
in der woche vom 9.01.2012 bis 13.01.2012 kann es vorkommen , dass wir auf grund des umzuges telefonisch und per mail nicht immer erreichbar sind. wir bitten um verständnis!
 - neuer bürostandort
da die hälterungsbedingungen für uns blattfische im aktuellen büro durch die steigende individuendichte immer suboptimaler werden, ziehen wir mit jahreswechsel in ein größeres büro um. der neue standort ist in der lediglich 160 meter entfernten gabelsbergerstraße 7 in wels. die festnetznummern und handynummern bleiben aber alle gleich.
ändern werden sich mit dem 1.1.2012 auch unsere kontodaten:
iban: AT032032032100220220
bic: ASPKAT2LXXX (4020 linz/donau)
bank: allgemeine sparkasse oberösterreich
die unten angekündigte exkursion wird am montag den 28. november 2011 um 16:00 uhr stattfinden, da der laichzug der renken eingesetzt hat. treffpunkt ist der parkplatz beim schießstand obertraun. bitte festes schuhwerk, taschenlampe und warme kleidung mitnehmen. für heiße getränke ist gesorgt!
im rahmen der flussraumbetreuung obere traun findet ende november / anfang dezember unter fachkundiger führung eine exkursion zum laichzug der renken des hallstättersees in die koppentraun statt. details zur veranstaltung finden sie hier. mehr informationen zur flussraumbetreuung für die obere traun finden sich auf unserer homepage unter der rubrik "online-projekte".
das orf landesstudie wird voraussichtlich am freitag, den 4. november 2011, im rahmen der sendung "oberösterreich heute" einen beitrag zum artenschutzprojekt flussperlmuschel senden. das aufnahmeteam begleitete dafür clemens gumpinger zur flussperlmuschel-nachzuchtstation nach kefermarkt und besuchte ein gewässer im aist-system um lebende flussperlmuscheln "live" zu beobachten.

am 14.10.2011 wurde die an der teichanlage der wentzel´schen gutsverwaltung in kefermarkt im rahmen des artenschutzprojektes flussperlmuschel errichtete nachzuchtanlage offiziell eröffnet.
unter anwesenheit des naturschutz-landesrats dr. manfred haimbuchner, des direktors der abteilung naturschutz am amt der oö. landesregierung, dr. gottfried schindlbauer, des hausherrn dkfm. carl-friedrich wentzel sowie von vertretern von behördenseite und aus der fischerei wurde die anlage feierlich eröffnet.
die umfangreichen bauarbeiten, die zur errichtung der nachzuchtstation notwendig waren, konnten im juni dieses jahres abgeschlossen werden. seit anfang juli werden in der containeranlage nun erwachsene flussperlmuscheln und wirtsfische in zuchtrinnen gehältert, um ohne störende einflüsse junge flussperlmuscheln zu gewinnen und so die art vor dem aussterben zu bewahren.
das projekt ist bislang so erfolgreich verlaufen, dass im rahmen der eröffnung bereits mit flussperlmuschellarven infizierte wirtsfische sowie die österreichweit ersten je nachgezüchteten jungmuscheln präsentiert werden konnten.
ein dank gebührt an dieser stelle noch einmal dem gutsverwalter, herrn wilhelm leitner und seinem team, allen voran fischmeister gerhard leonhartsberger, markus freudenthaler und di helmut höller, die neben dem projektteam für den reibungslosen betrieb der nachzucht-station verantwortlich sind.
die infowebseite des oberösterreichischen flussperlmuschelschutzprojektes ist nun online. auf dieser seite kann man sich allgemein über die flussperlmuschel informieren und außerdem wird dort permanent über den aktuellen stand des artenschutzprojektes berichtet. wir wünschen viel spaß beim lesen! www.flussperlmuschel.at

im zuge der renaturierung von zwei gewässerabschnitten im unterlauf des leitenbaches, wofür das tbg gemeinsam mit dem ingenieurbüro humer als planer fungierten, wurde kürzlich die bestandsbergung der großmuscheln aus dem alten gewässerbett durchgeführt.
aus den insgesamt rund 600 m langen untersuchten abschnitten wurden 880 großmuscheln geborgen! den größten anteil davon bildete die vom aussterben bedrohte gemeine flussmuschel. das kleinste dokumentierte individuum wies dabei eine länge von 23 mm auf. beim leitenbach handelt es sich demnach um eines der wenigen gewässer, in dem die art noch reproduzieren kann. gleichzeitig handelt es sich bei diesem fund um den bislang größten dokumentierten flussmuschelbestand oberösterreichs!
eine weitere besonderheit stellt die vergesellschaftung der gemeinen flussmuschel mit der ebenfalls vom aussterben bedrohten flussperlmuschel, sowie mit malermuscheln und teichmuscheln dar.
die geborgenen individuen wurden in, von den bauarbeiten nicht beeinflussten, geeigneten gewässerabschnitten des leitenbaches wieder ausgesetzt.
unter dem titel „naturschauspiel – (ent)führung in die natur“ (www.naturschauspiel.at) werden derzeit oberösterreichweit verschiedenste naturführungen zu unterschiedlichsten themen angeboten.
ein spielort des naturschauspiels war auch der zusammenfluss von schwarzer und weißer aist zur waldaist in weitersfelden, wo von mitarbeitern des technischen büros für gewässerökologie über das leben der flussperlmuschel berichtet wurde und die problemkreise, die zu ihrem europaweiten verschwinden führen, erläutert wurden. besonderes augenmerk wurde dabei auf die aktuellen schutzmaßnahmen gelegt, und hier vor allem auf das artenschutzprojekt „vision flussperlmuschel“, das im zuge der führung detailliert vorgestellt wurde.
bei insgesamt vier führungsterminen haben sich 66 interessierte naturfreundinnen und naturfreunde aller altersgruppen über die flussperlmuschel informiert und angeregte diskussionen mit dem naturschauspieler geführt – wir freuen uns sehr über das große interesse, das dieser tierart und unserer arbeit entgegengebracht wird!
für alle, die die flussperlmuschelführungen heuer verpasst haben, sich aber noch gerne über diese tierart informieren möchten, sei auf folgenden naturschauspiel-termin hingewiesen:
wassertierwelt. maltsch – sonntag, 21. 08. 2011 (anmeldung unter www.naturschauspiel.at).
außerdem kann in kürze alles über das laufende nachzuchtprojekt unter www.flussperlmuschel.at nachgelesen werden.
 - link zum leitfaden flussraumbetreuung in österreich
eine neue und spannende aufgabe hat das technische büro für gewässerökologie mit der „flussraumbetreuung für die obere traun“ bekommen. nachdem dieses projekt auf initiative und durch mitarbeiter des wwf nun über 4 jahre durchgeführt wurde, wurde die flussraumbetreuung - vorläufig für ein weiteres jahr - von den finanzierenden stellen ausgeschrieben. das technsiche büro für gewässerökologie erhielt den zuschlag für das projekt und konnte gleichzeitig den flussraumbetreuuer der ersten beiden projektjahre, mag. leopold feichtinger, als neuen mitarbeiter gewinnen.
zielsetzung der flussraumbetreuung ist einerseits die einbindung einer breiten öffentlichkeit in das hochwassermanagement und andererseits verbesserungen der ökologischen situation der traun zu erreichen. dabei fungiert die flussraumbetreuung als zentrale kommunikationsdrehscheibe und anlaufstelle für alle beteiligten, soll aber auch ökologisch orientierte maßnahmen an der traun initiieren und forcieren.
die finanzierenden projektpartner sind das lebensministerium, die schutzwasserwirtschaftsabteilungen der länder oberösterreich und steiermark sowie die wildbach- und lawinenverbauung.
wir freuen uns auf diese neue herausforderung und eine gute zusammenarbeit!
ps: in kürze wird unter der rubrik online-projekte eine eigene unterseite auf unserer homepage eingerichtet, unter der dann mehr über das projekt zu lesen sein wird und direkt mit der flussraumbetreuung kontakt aufgenommen werden kann.

wir freuen uns riesig, dass unserem büroteam nach mehr als 10-jähriger intensiver beschäftigung mit der flussperlmuschel (margaritifera margaritifera) erstmals die nachzucht dieser vom aussterben bedrohten art gelungen ist! um dies zu erreichen, waren die anstrengungen in diesem themenbereich in den letzten drei jahren enorm intensiviert worden.
die zusammenarbeit mit expertengruppen auf internationaler ebene, die teilnahme verschiedener mitarbeiter an tagungen, workshops und expertentreffen in ganz europa und die konsequente zusammenführung und gemeinsame umsetzung des gesammelten wissens führten nun zu diesem sensationellen erfolg!
die gewinnung von etwa dreihundert jungmuscheln gelang im vorgezogenen modul eines auf mehrere jahre angelegten, umfassenden nachzucht- und wiederansiedelungsprojektes. dieses artenschutzprojekt hat die etablierung selbst reproduzierender muschelpopulationen in einem ausmaß zum ziel, das die art vor dem aussterben und damit verschwinden aus oberösterreich bewahrt.
details zu diesem projekt, das von der abteilung naturschutz des amtes der oö. landesregierung finanziert wird, sowie zur flussperlmuschel generell können in wenigen wochen auf der, zurzeit im entstehen begriffenen homepage www.flussperlmuschel.at nachgelesen werden.
an dieser stelle sei auch der „bezirksgruppe machland“ des oö. naturschutzbundes gedankt, deren aufgeschlossenheit und unterstützung das vorziehen des projektmoduls erst ermöglichten. besonderer dank gilt außerdem der familie hintersteiner für die bereitstellung der infrastruktur und die tatkräftige und ideelle unterstützung.
einen blick auf die jungmuscheln erlaubt dieser kurze film.
unter dem titel „naturschauspiel – (ent)führung in die natur“ (www.naturschauspiel.at) werden derzeit oberösterreichweit verschiedenste naturführungen zu unterschiedlichsten themen angeboten.
ein spielort des naturschauspiels ist auch der zusammenfluss von schwarzer und weißer aist zur waldaist in weitersfelden, wo über das leben der flussperlmuschel berichtet wird und die problemkreise, die zu ihrem europaweiten verschwinden führen, erläutert werden. besonderes augenmerk wird auf die aktuellen schutzmaßnahmen gelegt, und hier vor allem auf das artenschutzprojekt „vision flussperlmuschel“, das im zuge der führung detailliert vorgestellt wird.
bei bisher drei führungsterminen haben sich bereits 48 interessierte natufreundinnen und naturfreunde aller altersgruppen über die flussperlmuschel informiert und angeregte diskussionen mit dem naturschauspieler geführt – wir freuen uns sehr über das große interesse, das dieser tierart und unserer arbeit entgegengebracht wird!
am kommenden freitag, den 5. august, wird um 12 uhr die letzte flussperlmuschelführung des heurigen jahres stattfinden – wir freuen uns schon darauf und hoffen auf bewährt rege teilnahme! (anmeldung unter www.naturschauspiel.at)
die gebietsbetreuung im europaschutzgebiet mond- und attersee bietet auch heuer wieder zur zeit der perlfisch- und seelaubenlaichzüge exkursionen an. die exkursion zum perlfischlaichzug findet am freitag den 29. april ab 14:00 uhr statt und die exkusion zum seelaubenlaichzug am freitag den 27. mai ab 14:00 uhr. ersatztermine bei schlechtwetter und den download der einladung finden sie hier.
treffpunkt ist jeweils der öffentliche parkplatz in unterach am attersee direkt an der seeache.
die exkusionen sind kostenlos und es wird um anmeldung unter gebietsbetreuung@blattfisch.at oder unter 07242 / 21 15 92 gebeten!

am 21. 3. wurde vom naturpark mühlviertel eine informationsveranstaltung zum thema flussperlmuschel für die örtlichen naturparkführer/innen abgehalten.
als referent wurde christian scheder eingeladen, der den sehr engagierten und motivierten teilnehmer/innen in einem einführungsvortrag einen überblick über die biologie, die gefährdungsursachen und die aktuellen schutzprojekte der flussperlmuschel gegeben hat. im rahmen einer kurzen exkursion an die naarn und den käfermühlbach wurden die zuvor theoretisch diskutierten themenfelder dann in der praxis betrachtet. zum abschluss wurden schließlich noch die wichtigsten seltenen und geschützten kleinfischarten im naarn-system vorgestellt.
die teilnehmer zeigten sich an der materie sehr interessiert - die vorträge wurden aufgrund der vielen fragen und anregungen rasch zu einem lebendigen diskussionsforum. sehr erfreulich war auch, dass die zahl der besucher beinahe doppelt so hoch war wie die der ursprünglichen anmeldungen. wir wünschen den naturparkführer/innen viel freude beim vermitteln der neugewonnenen kenntnisse!
ein wichtiger teil des artenschutzprojekts „vision flussperlmuschel“ ist die öffentlichkeitsarbeit und die vernetzung beziehungsweise vertiefung der zusammenarbeit mit fachkollegen aus dem ausland. in diesem sinne haben clemens gumpinger und christian scheder am 3. märz 2011 an einer muschelschutz-fachtagung zum thema „bisam & biber – bedrohung für unsere heimischen muschelbestände?“ am wissenschaftszentrum weihenstephan in freising, deutschland, teilgenommen. abseits der informativen vorträge wurden von den deutschen kollegen kooperationen für das oberösterreichische artenschutzprojekt zugesagt. im kommenden frühjahr soll es bereits zu einem informationsaustausch im projektgebiet kommen.
im rahmen der internationalen fachtagung „fischartenschutz & gewässerökologie“ in jena, thüringen, durfte clemens gumpinger einen vortrag über das äußerst erfolgreich verlaufende artenschutzprojekt „kleinfische und neunaugen in oberösterreich“ halten.
sowohl das projekt selbst als auch die tatsache, dass mehrere abteilungen vom amt der oö. landesregierung sowie der oö. landesfischereiverband und der oö. naturschutzbund das projekt gemeinsam finanzieren, stieß auf großes interesse und verursachte ein sehr positives echo.

wir freuen uns sehr, dass wir im auftrag der abteilung naturschutz des amtes der oö. landesregierung ein dreijähriges projekt zum schutz und erhalt der flussperlmuschel durchführen dürfen! mitarbeiter des büros hatten sich in den letzten jahren mehrfach bei internationalen tagungen über den letzten stand der wissenschaft zu diesem thema informiert. nun soll mit diesem wissen die nachzucht der flussperlmuschel in einer eigens dafür konstruierten anlage erfolgen. parallel dazu werden gewässer untersucht, inwieweit sie einen geeigneten lebensraum für diese tierart bieten. das langfristige projektziel ist, selbsterhaltende flussperlmuschelpopulationen in verschiedenen gewässersystemen in oberösterreich zu etablieren und damit die art vor dem aussterben zu bewahren.
in einigen wochen soll unter www.flussperlmuschel.at auch eine eigene homepage entstehen, die dann permanent über die neuesten entwicklungen im projekt, aber auch zum thema flussperlmuschel generell informiert. mit diesem medium wird eine informationsplattform für alle interessierten geschaffen und die vernetzung mit den fachexperten aus anderen ländern europas intensiviert.
wir wünschen ein fröhliches weihnachtsfest, ein paar entspannende tage und einen guten und lustigen rutsch ins neue jahr 2011! wir bedanken uns bei allen kollegen, auftraggebern und freunden für die gute und erfolgreiche zusammenarbeit im heurigen jahr!
auch heuer nehmen wir uns wieder eine kleine auszeit und daher bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 24. dezember 2010 bis zum 9. jänner 2011 geschlossen.
zwei blattfische vertraten das technische büro für gewässerökologie bei den internationalen tagungen “fsam – fish sampling with active methods“ und „dinfish2010 - dynamic of inland fish and fisheries“ in ceske budejovice. beide konferenzen boten ein fachlich interessantes programm und ermöglichten den erfahrungsaustausch mit internationalen kollegen und experten.
das technische büro für gewässerökologie präsentierte auf beiden tagungen seine praktischen erfahrungen mit dem dynamischen fischwehr.
am 5. november 2010 findet von 9.00 bis 12.00 uhr und von 15.00 bis 18.00 uhr im sitzungssaal des gemeindeamts attersee der 3. sprechtag für die bevölkerung im europaschutzgebiet mond- und attersee statt.
weitere informationen zur gebietsbetreuung finden sie in der rubrik "online-projekte".
im zuge der fischbestandsbergungen für die errichtung des machlanddammes führte das technische büro für gewässerökologie elektrobefischungen im arbingerbach durch. dabei konnte ein zweiter standort mit einem vorkommen des moderlieschens (leucaspius delineatus) in oberösterreich entdeckt werden.

der im letzten newsbeitrag angekündigte beitrag zur flussperlmuschel wurde am 18. Juli 2010 in „oberösterreich heute“ ausgestrahlt. bedauerlicherweise wurden in diesem beitrag einige wichtige details falsch dargestellt, die im folgenden richtiggestellt werden:
grundsätzlich sollten die beiden flussgebiete, in denen es zurzeit flussperlmuschel-schutzprojekte gibt, im beitrag getrennt voneinander dargestellt werden. der drehplatz sollte im flussgebiet der aist sein, weil hier ein standort von muscheln bekannt ist, der den ansprüchen der dreharbeiten genügt.
das aufnahmeteam wurde mehrfach von unserem mitarbeiter darauf hingewiesen, dass die beiden projekte beziehungsweise die flussgebiete keinesfalls vertauscht dargestellt werden dürfen. dies passierte nun trotzdem in einer äußerst unglücklichen art und weise.
es wurden der drehort und die beiden voneinander völlig unabhängigen projekte so unglücklich vermischt dargestellt, dass der anschein entstand, die önj haslach hätte in der aist einen flussabschnitt gepachtet, um dort das projekt durchzuführen, das in wirklichkeit im mühl-system von statten gehen soll.
in diesem zusammenhang sei richtiggestellt:
es gibt seit jahren im auftrag des amtes der oö. landesregierung ein projekt zum schutz der flussperlmuschel im aist-system, das vom technischen büro für gewässerökologie (tbg) in zusammenarbeit mit dem fischereirevier freistadt bearbeitet wird.
die önj-haslach betreibt ein anderes projekt, ebenfalls zum schutz der flussperlmuschel, allerdings im einzugsgebiet der mühl und im rahmen der kampagne „vielfaltleben". das tbg ist dort lediglich fachlich beratend tätig.
die beiden interviews aus dem beitrag, die ausschließlich das projekt im mühl-system betreffen, wurden fälschlicherweise in zusammenhang mit dem aist-projekt dargestellt. richtig ist, dass die önj-haslach fischereirechte im aist-system weder gepachtet hat noch besitzt. das tbg arbeitet an der aist mit dem dortigen fischereirechtsbesitzer seit jahren in bestem einvernehmen zusammen.
was das ebenfalls im beitrag angesprochene problem der regenbogenforelle betrifft, so ist aus fachlicher sicht jedenfalls richtig, dass diese als wirtstier für die muschellarven völlig ungeeignet ist. in beiden gewässersystemen, in denen flussperlmuschelprojekte laufen, spielt diese fischart aber eine völlig untergeordnete rolle, wie fischbestandserhebungen durch das tbg beziehungsweise diverse befischungen der fischereireviere belegen.
wir sind über diese falschen darstellungen und unrichtigen verbindungen sehr verärgert, weshalb diese richtigstellung erfolgt.
allerdings muss man auch zur kenntnis nehmen, dass jede art von öffentlichkeitsarbeit grundsätzlich den schutz dieser gefährdeten tierart in das gedächtnis der menschen ruft und damit die akzeptanz für solche projekte in der öffentlichkeit gesteigert wird.
im rahmen der kampagne "vielfaltleben" des bundesministeriums wurde die flussperlmuschel ins rampenlicht gerückt: die schauspielerin ursula strauss, die die patenschaft für die vom aussterben bedrohte muschel übernommen hat, hat gemeinsam mit dem büro blattfisch und der önj haslach der letzten muschelbank oberösterreichs einen besuch abgestattet. vor ort wurden die problemkreise diskutiert, die zu der alarmierenden bestandsabnahme geführt haben - und natürlich wurden auch die projekte, die aktuell zum schutz der flussperlmuschel durchgeführt werden, detailliert vorgestellt.
das orf-landesstudio oberösterreich hat den besuch mit der kamera festgehalten und wird in den nächsten tagen einen beitrag darüber in "oberösterreich heute" bringen. der genaue termin wird in den blattfisch-news angekündigt werden. auf der homepage www.vielfalt.at findet sich ebenfalls ein bericht über diesen besuch.
im zuge der errichtung des machlanddammes werden großräumige umgestaltungen im bereich der querenden fließgewässer durchgeführt. davon betroffen ist auch die naarn, die in ihrem bislang begradigten unterlauf in ein neues naturnahes bachbett umgelegt wird. da der alte flusslauf verfüllt wird, wurde die fischfauna mittels elektrobefischung geborgen und in das neu gestaltete gewässerbett umgesiedelt. im zuge dieser umsiedelungsarbeiten wurden im unterlauf der naarn sensationeller weise flussperlmuscheln entdeckt, deren bestand bis dato unbekannt war. neben der entdeckung ist vor allem die günstige altersverteilung der population besonders erfreulich. die geborgenen muscheln wurden in einen weiter flussaufwärts gelegenen abschnitt, der von den bauarbeiten im zuge der errichtung des machlanddammes unbeeinflusst ist, umgesiedelt.
in den letzten wochen fand in der seeache und in der zeller ache der seelauben-laichzug statt. zu spitzenzeiten wurden täglich über 2000 flussaufwärts wandernde fische nachgewiesen. einen spektakulären blick unter wasser erlaubt der folgende film.
die woche der artenvielfalt (22. bis. 29. mai 2010) im "internationalen jahr der biodiversität" steht vor der tür. die österreichischen nationalparks haben für diese größte freiluft-naturschutzaktion ein abwechslungsreiches programm zusammengestellt, das rund 75 veranstaltungen beeinhaltet. den höhepunkt bildet am 29. mai der geo-tag. alle veranstaltungen sowie details zum geo-tag finden sich im hier abrufbaren programm und unter www.vielfaltleben.at.
unter den von verschiedenen institutionen und organisationen angebotenen exkursionen, vorträgen und workshops findet sich auch eine exkursion des technischen büros für gewässerökologie.
letzte woche hat der laichzug der perlfische in die seeache und in die zeller ache eingesetzt. aktuell werden die reusenkästen an den beiden dynamischen fischwehren aufgrund der fischdichte bis zu zwei mal täglich geleert. einen eindruck von den fischmengen gibt das nebenstehende bild. die fische werden nach der wägung und vermessung oberhalb des fischwehres wieder eingesetzt.
 - dynamisches fischwehr in der zeller ache
 - dynamisches fischwehr in der seeache
zur untersuchung der wanderungsaktivität der fischfauna aus dem mondsee in die zellerache und aus dem attersee in die seeache wurde in beiden gewässern jeweils ein dynamisches fischwehr aufgebaut. das hauptaugenmerk liegt dabei auf den beiden natura 2000-schutzgütern perlfisch und seelaube.
die eingebaute konstruktion, die sich bei wasserspiegelschwankungen mitbewegt, stellt eine unüberwindbare wanderbarriere für fische dar. der fang der fische erfolgt mit einem reusenkasten, der im stromstrich direkt in das fischwehr integriert ist und mindestens ein mal täglich entleert wird.
wir werden an dieser stelle vom fortschritt dieser beiden projekte berichten.
auch heuer bietet die gebietsbetreuung im europaschutzgebiet mond- und attersee zur zeit der perlfisch- und seelaubenlaichzüge exkursionen an. die exkursion zum perlfischlaichzug findet am freitag den 30. april ab 14:00 uhr statt und die exkusion zum seelaubenlaichzug am freitag den 28. mai ab 14:00 uhr. ersatztermine bei schlechtwetter und den download der einladung finden sie hier.
treffpunkt ist jeweils der öffentliche parkplatz in unterach am attersee direkt an der seeache beim eingang zum inselcamping sperr.
die exkusionen sind kostenlos und es wird um anmeldung unter gebietsbetreuung@blattfisch.at oder unter 07242 / 21 15 92 gebeten!
mit freude geben wir bekannt, dass die oö. abteilung naturschutz das technische büro für gewässerökologie anfang 2010 für weitere drei jahre mit der betreuung des europaschutzgebiets mond- und attersee betraut hat. die aufgabe umfasst die weiterentwicklung des gebietes im sinne der anliegen der europäischen naturschutzrichtlinien und die bewahrung der bestände seiner schutzgüter (armleuchteralgen, perlfisch und seelaube). dabei nimmt das technische büro für gewässerökologie eine beratende funktion ein und steht der bevölkerung mit seinen fachlichen kenntnissen zur verfügung.
informationen zur gebietsbetreuung
wir wünschen fröhliche weihnachten und einen guten rutsch ins jahr 2010! wir möchten uns bei allen kollegen, auftraggebern und freunden für die gute und erfolgreiche zusammenarbeit im heurigen jahr bedanken!
um energie für das jahr 2010 zu tanken, bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 24.12.2009 bis einschließlich 06.01.2010 geschlossen.
 - teilnehmer der tagung
im rahmen des luxemburgischen eu-life-projekts zum schutz der flussperlmuschel in den ardennen wurde ende november 2009 in clervaux eine internationale tagung zum themenkreis "feinsedimentproblematik" abgehalten. christian scheder vom technischen büro für gewässerökologie informierte die teilnehmer aus insgesamt elf nationen über die auswirkungen einer stauraumspülung auf die lebensgemeinschaften in der waldaist, im speziellen auf eine der letzten noch erhaltenen flussperlmuschelbänke oberösterreichs.
die vielfalt der vorträge und poster aus ganz europa und nordamerika hat deutlich unterstrichen, dass die feinsedimentproblematik in zukunft eines der vordringlichsten themen in der angewandten gewässerökologie darstellen wird. nach der tagung in heinerscheid (luxemburg) im jahr 2008 und einer in sundsvall (schweden) im august 2009 hat das technische büro für gewässerökologie mittlerweile bereits am dritten internationalen workshop zum flussperlmuschelschutz teilgenommen. wie mehrere gespräche mit fachkollegen aus verschiedenen ländern gezeigt haben, ist unsere neue strategie für die "zukunftsvision flussperlmuschel" mit einbeziehung des gewässerumlandes die einzige erfolgsversprechende vorgehensweise. diese fachliche bestätigung hilft uns, mit großer motivation in ein neues nachzuchtjahr zu gehen.
clemens gumpinger erhielt anfang dieser woche die möglichkeit im botanischen garten einen vortrag über stadtgewässer zu halten. aufgrund des hohen interesses der besucher steht dieser vortrag "lebensadern in der stadt - vom leiden und leben unserer bäche" auf unserer homepage zum download bereit.
 - der goldsteinbeißer (sabanejewia balcanica)
im rahmen des projektes "migration der fischfauna im unterlauf der aist" wurde kürzlich eine elektrobefischung durchgeführt. erfreulicherweise konnte dabei die ffh-art goldsteinbeißer nachgewiesen werden. dies ist neben dem fund in der aschach der zweite nachweis dieser stark gefährdeten kleinfischart in oberösterreich.
 - glochidien im mikroskop
der wichtigste und heikelste schritt im projekt "zukunftsvision flussperlmuschel", die infektion von jungen bachforellen mit flussperlmuschel-glochidien, konnte in den vergangenen tagen unerwartet früh im jahr und mit großem erfolg durchgeführt werden.
während in den letzten jahren zu dieser zeit normalerweise erst frisch befruchtete eier nachgewiesen werden konnten, lagen heuer anfang august bereits ausdifferenzierte, infektionsreife larven vor.
insgesamt wurden 17.500 junge bachforellen infiziert, von denen 15.000 sofort ins freiland ausgesetzt wurden und der rest in einem dafür bereitsgestellten teich der fischzuchtanlage überwintert. diese werden im kommenden frühjahr jungmuschelmaterial für die weiterführung des nachzuchtprogrammes liefern.
wir freuen uns sehr, dass innerhalb dieser wenigen tage eine so große menge an fischen infiziert wurde und damit nach drei jahren vergeblicher bemühungen heuer erstmals wieder ein neuer reproduktionszyklus gestartet werden konnte!
das schlossmuseum linz präsentiert vom 4. juli 2009 bis zum 10. jänner 2010 eine austellung über das grüne band europas. dieses internationale naturschutzprojekt will die vielfältigen landschaften am ehemaligen eisernen vorhang erhalten und nachhaltigen sichern.
wir sind stolz, dass wir sowohl für die ausstellung selbst als auch für den ausstellungskatalog einen beitrag liefern konnten, zumal wir aktuell unmittelbar im grünen band an der maltsch an einem artenschutzprojekt für die flussperlmuschel arbeiten.
das technische büro für gewässerökologie ist seit anfang des jahres 2008 mit der gebietsbetreuung des europaschutzgebietes (natura 2000) mond- und attersee betraut. interessierte können sich ab sofort den jahresbericht 2008 der gebietsbetreuung downloaden.
am 3. september 2009 findet von 9.00 bis 12.00 uhr und von 15.00 bis 18.00 uhr im sitzungsraum der gemeinde unterach am attersee der 2. sprechtag für die bevölkerung im europaschutzgebiet mond- und attersee statt.
weitere informationen zur gebietsbetreuung finden sie in der rubrik "online-projekte".
wir freuen uns mitteilen zu können, dass anfang juni die österreichweit erste flussperlmuschelnachzuchtstation in betrieb genommen wurde. dazu wurden einige muscheln aus der letzten großen muschelbank in oberösterreich in ihr vorübergehendes neues zuhause, die eigens errichtete nachzuchtstation, übersiedelt.
wir möchten uns an dieser stelle bei allen beteiligten recht herzlich für die gute zusammenarbeit bedanken und hoffen bald von weiteren erfreulichen neuigkeiten berichten zu können.
das artenschutzprojekt "kleinfische und neunaugen oberösterreichs" geht heuer in die zweite runde. der bericht über das erste projektjahr kann nun von unserer homepage geladen werden.
wir bitten auch heuer wieder um ihre mithilfe bei diesem projekt. sollten sie wissen über ältere oder auch aktuelle fundorte der zielarten haben, teilen sie uns dies bitte mit. neben der weiteren suche nach gefährdeten kleinfisch- und neunaugenarten ist ein weiteres ziel, konzepte zur lebensraumverbesserung bezeihungsweise -schaffung für diese arten zu erarbeiten. mehr informationen zum projekt finden sie in der rubrik "online-projekte".
mitte april wurde im unterlauf der aist ein dynamisches fischwehr aufgebaut, mit dem die wanderungsaktivitäten der fischfauna untersucht werden.
die konstruktion stellt eine unüberwindbare wanderbarriere für fische dar, da sie sich bei wasserspiegelschwankungen mitbewegt. der fang der fische erfolgt mit einem reusenkasten, der im stromstrich direkt in das fischwehr integriert ist und mindestens ein mal täglich entleert wird.
mit den steigenden wassertemperaturen hat nun in der zweiten mai-woche der barbenzug eingesetzt. bisher konnten mit hilfe des fischwehres insgesamt zwölf fischarten nachgewiesen werden.
wir werden an dieser stelle immer wieder vom fortschritt dieses projektes berichten.
die gebietsbetreuung bietet heuer im natura 2000-gebiet mond- und attersee zur zeit der perlfisch- und seelaubenlaichzüge exkursionen an. diese finden am freitag, den 15. mai 2009 ab 13.30 uhr und am mittwoch, den 10. juni 2009 ab 10.00 uhr statt.
treffpunkt ist jeweils der öffentliche parkplatz in unterach am attersee direkt an der seeache.
es wird um anmeldung unter gebietsbetreuung@blattfisch.at oder unter 07242 / 21 15 92 gebeten!
heute sind vier neue gewässerschutzberichte erschienen, die beim amt der oberösterreichischen landesregierung, direktion umwelt und wasserwirtschaft, abteilung oberflächengewässerwirtschaft - gewässerschutz, kärntnerstraße 10 - 12, 4021 linz, bestellt werden können:
am 17. märz 2009 lud die oö. akademie für umwelt und natur des amtes der oö. landesregierung zur tagung anlässlich des weltwassertages mit dem titel "gewässerbewirtschaftung im spannungsfeld zwischen ökonomie und ökologie" ein. auch das technische büro für gewässerökologie war mit dem vortrag "restwasserstudie - ein werkzeug zur erreichung des guten ökologischen zustandes?" bei der sehr gut besuchten und interessanten veranstaltung vertreten.
die ökologische aufwertung des urfahraner sammelgerinnes ist nun mit der fertigstellung der zweiten bauetappe abgeschlossen. insgesamt wurden fast zwei kilometer bachlauf umgestaltet. im zuge dieser umbauarbeiten wurden die pflasterungen entfernt, und der ursprünglich hart verbaute, geradlinige kanal erhielt ein strukturreiches bachbett mit schotterinseln, wurzelstöcken, raubäumen und totholzansammlungen. außerdem wurden sämtliche sandfänge organismendurchgängig gemacht. ende 2008 fanden die abschließenden pflanzarbeiten statt.
wir wünschen frohe weihnachten und einen guten rutsch ins jahr 2009! allen kollegen, auftraggebern und freunden möchten wir für die erfolgreiche und gute zusammenarbeit im abgelaufenen jahr danken!
um für das neue arbeitsjahr kräfte zu sammeln, bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 24.12.2008 bis einschließlich 06.01.2009 geschlossen.
drei vertreter des technischen büros für gewässerökologie besuchten anlässlich der 37. IAD konferenz mit dem titel "the danube river basin in a changing world" für fünf tage die moldawische hauptstadt chisinau. auf dieser international besuchten tagung konnten auf basis fachlich sehr anspruchsvoller vorträge konstruktive und lehrreiche gespräche geführt werden.
die präsentationen des technischen büros für gewässerökologie in form von drei vorträgen verliefen sehr erfolgreich und es konnten kontakte mit internationalen fachkollegen aufgebaut werden.
seit juni sind wir stolze besitzer eines zweiten und größeren schlauchbootes. nach einer umfangreichen testphase, in der justierungs- und adaptierungsarbeiten an der technischen ausrüstung vorgenommen wurden, konnten wir vor zwei wochen mit unserer neuen errungenschaft erfolgreich die erste befischung absolvieren.
das neue boot, das von einem 40 ps starken außenbordmotor angetrieben wird, ermöglicht uns nun die problemlose befischung größerer gewässer.
im rahmen der erarbeitung von grundlagen zur erstellung des landschaftspflegeplanes für das europaschutzgebiet "böhmerwald und mühltäler" wurde das technische büro für gewässerökologie von der naturschutzabteilung des amtes der oö. landesregierung damit beauftragt, das vorkommen, die entwicklung und gefährdung der gewässerrelevanten schutzgüter aus den tiergruppen muscheln, fische und flusskrebse zu dokumentieren.
dafür wurde kürzlich eine elektrobefischung in der großen und kleinen mühl durchgeführt. an allen quantitativ befischten strecken der großen mühl konnte die ffh-art bachneunauge nachgewiesen werden. das besondere dabei ist, dass nebeneinander juvenile, sogenannte querder, und adulte neunaugen aufgetreten sind.
am donnerstag, den 21. august 2008 findet im verhandlungsraum des marktgemeindeamtes mondsee (marktplatz 14, 5310 mondsee) von 9 bis 12 uhr und 15 bis 18 uhr ein sprechtag für die bevölkerung im europaschutzgebiet "mond- und attersee" statt. dabei können fragen und anregungen der bevölkerung direkt und unkompliziert erörtert werden. vertreter der abteilung naturschutz sowie des technischen büros für gewässerökologie in seiner funktion als gebietsbetreuung sind persönlich vor ort, um konkrete anliegen zu behandeln.
 - alle teilnehmer der aktion (foto: oö werbung/hois)
 - taucher mit bergegut (foto: oö werbung/hois)
gemeinsam mit dem tauchkompetenz-zentrum attersee starteten die österreichischen bundesforste am 1. juni einen umfangreichen "frühjahrsputz" im attersee. knapp 100 taucher gingen bis in den nachmittag hinein an den 26 einstiegstellen rund um den see auf die suche nach unrat unter der blauen wasseroberfläche. und da fand sich auch so allerhand skurriles, so wurde zum beispiel in der alexenau ein herrenloses ruderboot "entsorgt". zurück am ufer wurden die fundgegenstände - insgesamt rund eine tonne material - umweltgerecht entsorgt. die kosten dafür übernahmen die österreichischen bundesforste.
teilnehmer an der aktion waren die freiwilligen feuerwehren weyregg, braunau, mondsee, die österreichische wasserrettung weyregg, nussdorf, unterach, die arge tauchen, der tsvö, der tauchclub delphin vöcklabruck sowie der tauchclub abyss linz, die tauchschule nautilus weyregg und austrian divers unterach, fischereiberechtigte im attersee und die österreichische bundesforste.
auch das technische büro für gewässerökologie war in seiner funktion als gebietsbetreuung vor ort und tauchte nach zivilisationsmüll für einen sauberen attersee.
stellvertretend für die natura 2000-schutzgüter möchten wir uns bei allen beteiligten für ihren einsatz bedanken!
 - etwa vier wochen alte jungmuschel (flussperlmuschel)
im luxemburgischen heinerscheid fand von 28. bis 31. mai eine internationale tagung zum thema "muschelnachzucht" statt. neben teilnehmern aus 13 anderen ländern war österreich mit einem mitarbeiter des technischen büros für gewässerökologie (blattfisch) vertreten. die situation der flussperlmuschel in oberösterreich und die bemühungen, diese seltene art vor dem aussterben zu bewahren, wurden in form eines vortrages mit anschließender, angeregter diskussion präsentiert. im rahmen der tagung wurde eine vielzahl an aufzuchtmethoden vorgestellt, die als wesentliche anregungen für die weiterführende artenschutzarbeit in oberösterreich dienen. den offiziellen abschluss der veranstaltung stellte eine exkursion in die einzige luxemburgische muschelzuchtanlage dar, in der sich die teilnehmer vom großartigen erfolg des nachzuchtprojektes überzeugen konnten: tausende jungmuscheln, die hier über den letzten winter gezüchtet wurden, wurden präsentiert. im anschluss an das seminar fand eine zweitägige exkursion im kleinen kreis statt, bei der renaturierungsprojekte an den belgischen flüssen braunlauf und our, eine muschelzuchtanlage im deutschen stolberg und schließlich das bislang erfolgreichste europäische muschelschutzprojekt an der lutter in der lüneburger heide besucht wurden.
das artenschutzprojekt zur erhaltung der flussperlmuschel in österreich hat von dieser veranstaltung aufgrund der vielzahl an informationen und erfahrungen sicherlich stark profitiert. wir schauen optimistisch in die zukunft und werden versuchen, möglichst viele der neuen eindrücke in unsere arbeit einfließen zu lassen.
am urfahraner sammelgerinne werden mitte juni die bauarbeiten der zweiten etappe von der höllmühlbachmündung bis zur mündung des haselbaches starten. damit wird die im herbst des letzten jahres begonnene ökologische aufwertung des sammelgerinnes fortgesetzt. wie an dieser stelle bereits berichtet, wurde die erste etappe vom gerinnebeginn bis zur höllmühlbachmündung ende 2007 umgestaltet. im zuge dieser umbauarbeiten wurden sämtliche pflasterungen entfernt, und der ursprünglich hart verbaute, geradlinige kanal erhielt ein strukturreiches bachbett mit schotterinseln, totholzansammlungen und raubäumen. im frühjahr 2008 fanden nun die abschließenden gehölzpflanzungen statt.
wir freuen uns auf den start der zweiten etappe und die damit verbundenen neuen herausforderungen und werden an dieser stelle immer wieder vom fortschritt der bauarbeiten berichten.
mit steigenden wassertemperaturen hat anfang mai der barbenzug in der naarn eingesetzt. am dynamischen fischwehr im unterlauf der naarn wird der reusenkasten aufgrund der hohen fischdichten aktuell bis zu zwei mal täglich geleert. die fische werden nach dem bestimmen von länge und gewicht oberhalb des fischwehres wieder eingesetzt. bis jetzt konnten wanderungen von zwölf verschiedenen fischarten aus der donau beziehungsweise dem hüttinger altarm in die naarn dokumentiert werden.
mit den ergänzenden boots- und langleinenbefischungen im hüttinger altarm wurden in den letzten monaten rund 900 fische aus 26 verschiedenen arten nachgewiesen.
an dieser stelle sei dem reusenpersonal herzlich für seine bemühungen gedankt!
mitte februar wurde im mündungsbereich der naarn ein dynamisches fischwehr aufgebaut, mit dessen hilfe die einwanderungsaktivitäten der donaufischfauna untersucht werden. in den nächsten monaten sollen die laichwanderungen der cypriniden (karpfenartigen) erfasst werden.
die konstruktion stellt eine unüberwindbare wanderbarriere für fische dar, da sie sich bei wasserspiegelschwankungen mitbewegt. der fang der fische erfolgt in einem reusenkasten, der im stromstrich direkt in das fischwehr integriert ist und täglich entleert wird.
wir werden an dieser stelle immer wieder vom fortschritt dieses projektes berichten.
"die wasserrahmenrichtlinie lebt - praktische beispiele zur herstellung des guten ökologischen zustandes an fließgewässern" lautet der titel der diesjährigen tagung anlässlich des weltwasssertages zu der die oö. akademie für umwelt und natur des amtes der oö. landesregierung am 13. märz 2008 einlädt. das technische büro für gewässerökologie wird mit einem vortrag und zwei postern vertreten sein.
auskunft und anmeldung zur tagung unter www.land-oberoesterreich.gv.at
wir freuen uns bekannt geben zu können, dass das technische büro für gewässerökologie anfang 2008 von der oö. naturschutzabteilung mit der betreuung des europaschutzgebietes (natura 2000) mond- und attersee betraut wurde. die aufgabe umfasst die weiterentwicklung des gebietes im sinne der anliegen der europäischen naturschutzrichtlinien und die bewahrung der bestände seiner schutzgüter (armleuchteralgen, perlfisch und seelaube). dabei nimmt das technische büro für gewässerökologie eine beratende funktion ein und steht der bevölkerung mit seinen fachlichen kenntnissen zur verfügung.
für fragen und anregungen bitte hier klicken
wir wünschen fröhliche weihnachten und einen guten rutsch ins jahr 2008! wir möchten uns bei allen kollegen, auftraggebern und freunden für die gute und erfolgreiche zusammenarbeit im heurigen jahr bedanken!
um energie für neue aufgaben im jahr 2008 zu tanken, bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 24.12.2007 bis einschließlich 06.01.2008 geschlossen.
die derzeit laufenden bauarbeiten der ersten etappe vom gerinnebeginn bis zur mündung des höllmühlbaches gehen trotz widrigen wetters voran. nach der entfernung der pflasterung wurde das gerinne schrittweise umgebaut, indem zunächst das bachbett modelliert und dann unterschiedliche strukturelemente und strömungslenker in form von wurzelstöcken, baumstämmen und schotterinseln eingebracht wurden.
wenn es das wetter zulässt, sollten die bauarbeiten im ersten abschnitt bis weihnachten abgeschlossen sein. die pflanzarbeiten finden im frühjahr 2008 statt. die ökologische aufwertung des zweiten und dritten abschnittes wird voraussichtlich im august 2008 beginnen.
anlässlich der internationalen konferenz "aquatic biodiversity" in sibiu (hermannstadt) besuchten drei vertreter des technischen büros für gewässerökologie für vier tage rumänien. die international besuchte tagung bot einen angenehmen rahmen, in dem auf basis fachlich sehr anspruchsvoller vorträge konstruktive und lehrreiche gespräche geführt werden konnten.
die präsentationen des technischen büros für gewässerökologie in form von vorträgen und eines posters verliefen sehr erfolgreich und es konnten zahlreiche internationale kontakte mit fachkollegen geknüpft werden.
das urfahraner sammelgerinne wurde ende der siebziger jahre im zuge des baues der mühlkreisautobahn und des kraftwerkes abwinden hergestellt. das rund vier kilometer lange künstliche gerinne nimmt die vier urfahraner bäche dießenleitenbach, höllmühlbach, haselbach und katzbach auf und leitet den gesammelten abfluss unterhalb des kraftwerkes in die donau. in den neunziger jahren wurde bereits ein teil des sammelgerinnes renaturiert. nun wird auch der bereich vom gerinnebeginn bis zur donaufeldbrücke in drei etappen ökologisch aufgewertet. dazu werden sämtliche pflasterungen und böschungsfußsicherungen entfernt und der ursprünglich hart verbaute, geradlinige kanal wird zu einem strukturreichen bachbett mit schotterinseln, totholzansammlungen und raubäumen umgestaltet.
derzeit laufen die bauarbeiten der ersten etappe vom gerinnebeginn bis zur einmündung des höllmühlbaches. wir werden an dieser stelle immer wieder vom fortschritt der bauarbeiten berichten.
ab sofort kann ein vom technischen büro für gewässerökologie entwickeltes temperatur-mess-paket bei uns bestellt werden. es besteht aus handelsüblichen komponenten, die speziell für gewässerökologische untersuchungen zusammengestellt wurden. das paket umfasst ein einfach zu bedienendes, effizientes und wartungsarmes system zur temperaturerfassung in gewässern.
detaillierte informationen und bestellung

auf initiative eines privaten grundstücksanrainers am attersee arbeiten wir zur zeit an einem pilotprojekt zur rückführung von seeuferabschnitten in einen naturnahen zustand. dabei sollen einerseits harte uferverbauungen entfernt und durch flach auslaufende, dem natürlichen zustand entsprechende kiesufer ersetzt werden. andererseits werden in geeigneten flachwasserbereichen initialpflanzungen von schilf durchgeführt. die beiden maßnahmen stehen insofern unmittelbar miteinander in zusammenhang, als senkrechte ufermauern anlaufende wellen reflektieren und die dadurch auftretenden mechanischen belastungen das aufkommen von schilf weitgehend unmöglich machen.
wie enorm hoch der nutzungsdruck durch den menschen auf unsere seen ist beweist die tatsache, dass sich inwzischen mehr als 80% der atterseeufer in einem naturfern verbauten zustand befinden. umso erfreulicher ist, dass es privatpersonen gibt, denen eine intakte seenökologie so viel wert ist, dass sie solche projekte auf eigene kosten initiieren. da attersee und mondsee als teil eines natura2000-gebietes ausgewiesen sind, konnte auch die naturschutzabteilung des amtes der oö. landesregierung als projektpartner gewonnen werden.
aus unserer sicht ist die renaturierung von seeufern so eminent wichtig für das gesamte ökosystem, dass wir mit diesem news-beitrag alle besitzer von seeuferabschnitten bestärken wollen, selbst initiativ zu werden und diesem äußerst positiven beispiel zu folgen.
ende märz 2007 startete am kraftwerk breitenbach (betreiber: wels strom gmbh.) in der traun die funktionsüberprüfung der organismenwanderhilfe. in den ersten beiden wochen mit täglicher reusenentleerung wurden 86 fische aus sieben arten nachgewiesen. als sensation kann dabei der fang von 56 perlfischen (rutilus meidingeri) in der reuse gelten.
es wurden weiters zahlreiche barben (barbus barbus), aitel (leuciscus cephalus), haseln (leuciscus leuciscus) und rotaugen (rutilus rutilus) nachgewiesen. auch salmoniden wie bachforelle (salmo trutta f. fario) und regenbogenforelle (oncorhynchus mykiss) fanden den weg durch den vertikalschlitzpass.
an dieser stelle möchten wir "unserem reusenpersonal" herzlich für die überaus wertvolle hilfe danken und hoffen, dass sich diese untersuchung weiterhin so gut entwickelt.
die informative und für alle altersstufen konzipierte broschüre "angewandte fließgewässerökologie" mit zahlreichen praktischen beispielen aus oberösterreich ist rechtzeitig zum weltwassertag erschienen. sie kann beim auftraggeber, der abteilung wasserwirtschaft/gewässerschutz des amtes der oö. landesregierung, kärntnerstraße 12, 4021 linz, unter folgendem titel bestellt werden:
Angewandte Fließgewässerökologie - Grundlagen und Beispiele, Gewässerschutz Bericht 36/2007.
download der broschüre von der homepage der oö. landesregierung
seit jahresanfang arbeitet frau siligato in vientiane, der hauptstadt der demokratischen volksrepublik laos in süd-ost-asien. vientiane liegt am mekong-fluss. dort arbeitet sie im auftrag des deutschen entwicklungsdienstes im ministerium für agrar- und forstwirtschaft als beraterin für flussgebietsmanagement in einem kooperationsprojekt von gesellschaft für technische zusammenarbeit und mekong river commission.
wir werden an dieser stelle immer wieder neues aus unserer "laotischen außenstelle" berichten.
wir wünschen fröhliche festtage und einen guten rutsch ins jahr 2007 und danken für die gute und erfolgreiche zusammenarbeit im heurigen jahr!
um zu entspannen und um uns für die neuen aufgaben im jahr 2007 zu rüsten, bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 23.12.2006 bis 07.01.2007 geschlossen.
die oberösterreichische akademie für umwelt und natur hatte am freitag, den 1. dezember 2006 zur veranstaltung "arzneimittelwirkstoffe - gefahr für die umwelt?", in der landwirtschaftskammer, auf der gugl 3, in 4020 linz, eingeladen.
referenten aus dem öffentlichen dienst (umweltbundesamt wien, amt der oberösterreichischen landesregierung), der forschung (universität linz) und frau dr. siligato vom technischen büro für gewässerökologie fassten den aktuellen wissensstand zur problematik von arzneimittelrückständen in unserer umwelt zusammen.
wir freuen uns sehr über zahlreiche teilnahme und rege diskussion zu diesem brisanten thema und möchten uns hiermit bei allen anwesenden für die gelungene veranstaltung bedanken!
 - vorher
 - nachher
der grömerbach, ein zufluss zur wangauer ache, wurde im bereich der neuen a1-anschlussstelle oberwang auf einer länge von 800 m renaturiert. es handelt sich um eine kompensationsmaßnahme im zuge des autobahnbaues, die im auftrag der asfinag service nord gmbh umgesetzt wurde. der ursprünglich hart verbaute, schnurgerade bach erhielt ein natürlich pendelndes, strukturreiches bachbett mit schotterinseln, totholzansammlungen und raubäumen. das ehemalige absturzbauwerk, ein unüberwindbares wanderhindernis für fische und makrozoobenthostiere, wurde durch einen tümpelpass ersetzt. die bislang direkt in den grömerbach eingeleiteten drainagewässer werden nun in einem zwischengeschalteten tümpel vorgeklärt, der zugleich ein für amphibien wertvolles laichgewässer darstellt. die renaturierungsarbeiten wurden ende september 2006 abgeschlossen, eine biologische beweissicherung des projektes wird in den sommermonaten des nächsten jahres folgen.
am 11. und 12. september fand in scharfling am mondsee der 1. methodik-workshop zum thema " WRRL monitoring projekt, fische in fließgewässern" statt. die zahlreichen teilnehmer diskutierten auf basis der sehr interessanten vorträge und fallbeispiele in angenehmer und konstruktiver atmosphäre. das besprochene wurde am zweiten tag an der seeache praktisch angewendet.
aus der sicht des technischen büros für gewässerökologie war die teilnahme am workshop sehr erfolgreich. für die gelungene veranstaltung möchten wir uns an dieser stelle bei den zuständigen personen noch einmal bedanken.
nach langem warten sind im august 2006 drei gewässerschutzberichte erschienen, die beim amt der oberösterreichischen landesregierung, wasserwirtschaft-gewässerschutz, stockhofstraße 40, 4020 linz, bestellt werden können:
Wehrkataster der Aschach, Gewässerschutz Bericht 33/2006
Pramauer Bach - Fischökologische Untersuchung im Rahmen der Wiederherstellung der longitudinalen Durchgängigkeit, Gewässerschutz Bericht 34/2006
Fischökologischer Zustand oberhalb des Aschachdurchbruches, Gewässerschutz Bericht 35/2006
am 5. august lud der naturschutzbund oberösterreich (www.naturschutzbund-ooe.at) zusammen mit dem technischen büro für gewässerökologie zu einer exkursion rund um das leben in und am gewässer im naturschutzgebiet koaserin ein. während des vierstündigen rundganges wurden gewässerökologische aspekte und besonderheiten vorgestellt und hochwasserschutzbelange diskutiert.
wir danken allen teilnehmern herzlich für die angeregten gespräche und beiträge und freuen uns auf ein wiedersehen!
die naturschutzabteilung des amtes der oberösterreichischen landesregierung und das technische büro für gewässerökologie luden am donnerstag den 20. juli 2006 zur abschließenden präsentations- und diskussionsveranstaltung zum landschaftspflegeplan des natura-2000-gebietes mond- und attersee im gasthof föttinger, seefeld 14 in steinbach/attersee, ein.
wir bedanken uns bei allen personen die trotz des wunderbaren badewetters zur präsentation gekommen sind und zahlreiche wertvolle beiträge eingebracht haben. im sinne der erhaltung der schutzgüter des natura-2000-gebietes hoffen wir auch auf zukünftige gute zusammenarbeit aller interessensgruppen.
die grüne bildungswerkstatt oö veranstaltete unter der leitung von simonetta siligato und clemens gumpinger am donnerstag den 15. juni 2006 eine kombinierte bach- und kräuterwanderung in frankenburg im hausruck. von fischen und anderen bewohnern eines bachoberlaufes handelte der vormittag, der ganz der gewässerökologie gewidment war. am nachmittag wurde dann ausschau nach kräutern, wildobst und wildgemüse gehalten und so mancher tipp zu nutzung und anwendung verraten.
wir danken allen teilnehmern für die interessanten beiträge und den schönen gemeinsamen tag!
bio austria oberösterreich lädt zu einem genussvollen wochenende ein! exquisite bio-käsespezialitäten von renomierten käsereien und erfolgreichen bäuerlichen direktvermarktern verwandeln die historischen höfe des stifts schlierbach in ein paradies für feinschmecker. neben käsedegustationen mit knusprigem bio-brot, schaukochen mit käse und einer präsentation bester österreichischer bio-weine wird ein umfangreiches programm auch für kinder angeboten.
weitere informationen dazu finden sie unter www.biogenuss.at
wie jedes jahr im frühjahr wandern auch heuer die laichbereiten fische zu den eiablageplätzen. im nebenstehenden bild steigen tausende nasen (chondrostoma nasus) aus der enns in einen zufluss auf um sich fortzupflanzen. leider kann dieses naturschauspiel nur noch an den wenigen bächen und flüssen stattfinden, deren mündungen frei durchwanderbar und nicht durch querbauwerke versperrt sind.
wir freuen uns ankündigen zu können, dass wir heuer bei der jahreshauptversammlung des oberösterreichischen landesfischereiverbandes über den perlfisch im mondsee-attersee-gebiet berichten werden.
am 21.4.2006 wurde die reuse in der neu errichteten fischaufstiegshilfe in der krems bei nettingsdorf installiert. sie wurde nach fachgerechter anleitung von herrn hones und seinen mitarbeitern in der lehrlingswerkstätte der firma smurfit kappa nettingsdorf hergestellt und wird die nächsten vier wochen im einsatz sein. wir hoffen, dass herr hartenthaler, der die reuse täglich leeren wird, in dieser zeit viele besondere fische nachweisen kann! petri heil!
am donnerstag den 16. februar 2006 fand in ried im innkreis die heurige jahreshauptversammlung des fischereirevieres antiesen-gurten statt. neben den üblichen tagesordnungspunkten berichtete der geschäftsführer des oö landesfischereiverbandes siegfried pilgerstorfer aktuelles aus dem landesfischereiverband. das technische büro für gewässerökologie war eingeladen, bei dieser gelegenheit zwei neue studien, die im auftrag des amtes der oö landesregierung erstellt wurden, vorzustellen.
wir danken den veranstaltern für die möglichkeit die ergebnisse zu präsentieren und allen teilnehmern für die konstruktive diskussion. petri heil!
wir möchten uns bei allen kollegen, auftraggebern und freunden für die gute und erfolgreiche zusammenarbeit im ablaufenden jahr bedanken und wünschen allen fröhliche festtage und einen guten rutsch ins neue jahr!
um energie für die neuen aufgaben im jahr 2006 zu tanken, bleibt das technische büro für gewässerökologie vom 23.12.2005 bis 08.01.2006 geschlossen.
 - foto: ifg, w.hauer
das bundesamt für wasserwirtschaft, institut für gewässerökologie, fischereibiologie und seenkunde in scharfling veranstaltete am 24. und 25. november wieder die alljährliche fischereifachtagung. es wurden mehrere vorträge zu verschiedenen bereichen der aquakultur, fischereiwirtschaft und gewässerökologie präsentiert und im anschluss daran interessante fachdiskussionen geführt.
wir bedanken uns für die organisation der veranstaltung und die möglichkeit, auch zur veranstaltung beigetragen haben zu können.
die grünen des bezirkes eferding luden am 6. oktober 2005 zu einer diskussionsveranstaltung im kulturtreff alkoven ein. die referenten, lr rudi anschober (landesrat für umwelt, energie, wasser und konsumentInnenschutz), mag. dr. simonetta siligato (tb gewässerökologie), di thomas kiebler (gewässerbezirk grieskirchen), mag. franz stöttinger (baurechtsabteilung) stellten das thema hochwasser aus verschiedenen blickwinkeln dar. in reger diskussion wurden mit der betroffenen bevölkerung einige fallbeispiele besprochen und gemeinsam versucht, lösungsansätze zu finden.
im laufe der letzten wochen haben wir dank der mithilfe unserer freien mitarbeiter und der beiden praktikanten die für diesen sommer geplanten freilandaufnahmen weitgehend abschließen können.
für den reibungslosen ablauf bei den befischungen möchten wir uns bei allen fischereibewirtschaftern, fischereirevierobmännern, grundanrainern und natürlich bei unserem fleißigen team bedanken.
heuer wurde erstmals in intensiver zusammenarbeit mit dem fischereirevier freistadt die infektion von 22.000 standorttypischen bachforellen mit den larven der flussperlmuschel, den sogenannten glochidien, durchgeführt. ein teil der fische wird über die wintermonate in den fischzuchtanstalten haider und grubmüller zwischengehältert und im frühjahr 2006 in ihre ursprünglichen heimatgewässer im mühlviertel freigesetzt. somit gelangen auch die glochidien wieder in die bäche, die sich dort von den bachforellen loslösen um im laufe der nächsten jahre in der gewässersohle zu flussperlmuscheln heranzuwachsen.
die naturschutzabteilung des amtes der oberösterreichischen landesregierung und das technische büro für gewässerökologie hatten am montag dem 18. juli 2005 zur informations- und diskussionsveranstaltung zum landschaftspflegeplan des natura-2000-gebietes mondsee-attersee im gasthaus götsch, see am mondsee, eingeladen.
es wurde einerseits die 2004 durchgeführte studie zur "verbesserung der lebensbedingungen für perlfisch und seelaube in der seeache" vorgestellt und andererseits der landschaftspflegeplan am mond- und attersee diskutiert.
die veranstalter bedanken sich bei allen teilnehmern für ihren beitrag und hoffen auf eine weiterhin gute zusammenarbeit!
wehre und andere querbauten in unseren fließgewässern beschränken den lebensraum von fischen und lassen die fauna verarmen. im knapp 20 km langen pramauer bach im innviertel wurde das in einem österreichweiten pilotprojekt repariert - jetzt herrscht dort wieder "freie fahrt" für die fische. (kronenzeitung, sonntag 22. mai 2005)
am samstag dem 21. mai 2005 fand die gemeinsame projektpräsentation, pressekonferenz und befischung mit lr rudi anschober und allen am projekt beteiligten partnern statt. der pramauer bach ist das erste österreichische gewässer, das gemäß den anforderungen der eu-wasserrahmenrichtlinie in seinem längsverlauf wieder durchgängig gemacht wurde.
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